Eigentlich wollte ich in den vergangenen Wochen über Lottis Erkrankung schreiben. Aber wir hatten viele Tierarzttermine, Termine auf dem Spielplatz, Kuscheleinheiten etc., so dass ich es gelassen habe. Vielleicht habe ich mich auch davor gedrückt? Denn Lotti ging es von Woche zu Woche, später von Tag zu Tag schlechter. Entgegen der ersten Annahme der Ärztin war es keine Leukämie. Dafür ein Nierentumor.
Am 22.10.2014 um 10.20 Uhr wurde Lotti erlöst. Ihre letzten Tage waren schrecklich - für sie und für uns. Jetzt ist sie über die Regenbogenbrücke gegangen. Zurück bleiben wir. Traurig, aber voller wunderbarer Erinnerungen an unser kleines Mädchen.
Alle Fotorechte liegen bei mir.
Besuch in der Tierklinik
Wie in meinem letzten Post geschrieben, waren wir gestern in der Tierklinik. Lottis Augen war in den vergangenen Tagen geschwollen. Obwohl sich der Zustand zeitweise immer wieder durch Eurphrasiatropfen stabilisierte, trat keine langfristige Besserung ein.
Wir vermuteten einen Zusammenhang mit den Tabletten, die wir eine Woche zuvor von unserer Tierärztin verschrieben bekommen haben. Denn keine zwei Tage nach der Einnahme verdickte sich das Auge, das dritte Lid kam zum Vorschein. Hinzu kam, dass sie morgens seltsam erbrach. Es hörte sich so an, als ob ihr jemand einen Finger in den Hals steckte. Cosima fing jedes Mal an zu weinen, wenn Lotti dieses Geräusch machte.
Die Tabletten haben wir daraufhin abgesetzt. Das Erbrechen hörte von einem Tag auf den anderen auf, das Auge wurde langsam besser. Aber wie gesagt, eine richtige Besserung trat nicht ein. Interessanterweise war das Auge morgens und nachmittags relativ normal, so dass ich immer gedacht habe, dass es jetzt überstanden ist. Abends dagegen wurde es wieder dicker. Keine Ahnung, woran das lag.
Wie dem auch sei: gestern waren wir also wegen des Auges in der Tierklinik. Dort wurde Lottis Auge und auch der Hals (ich sprach das seltsame Erbrechen an) untersucht. Dazu wurde Lottis Auge örtlich betäubt, um auszuschließen, dass ein Fremdkörper die Beschwerden verursacht. Dies war glücklicherweise nicht der Fall, doch nun sah man erst einmal wie rot das Auge tatsächlich war.
Danach hat die Ärztin Lottis Hals angeschaut. Hier konnte sie eine Kehlkopfreizung feststellen. Dieser verursachte dieses furchtbare Geräusch.
Beide Symptome lassen auf einen Infekt schließen. Aus einem Gefühl raus (die Ärztin erschien mir sehr kompetent), habe ich die Ärztin gebeten, Lotti noch einmal durchzuchecken.
Symptome in den letzten Wochen
Wir waren erst letzte Woche bei "unserer" Tierärztin. Lotti hatte sich in den letzten Wochen verändert: sie war phasenweise lethargischer geworden, wollte an manchen Tagen nicht mehr spazieren gehen, zog sich immer öfter zurück. Da sie 11 1/2 Jahre ist, haben wir das zunächst auf ihr Alter zurückgeführt. Bei älteren Hunden kommt es häufig zu Wesensveränderungen.
Dann kam aber plötzlich dazu, dass sie nicht mehr reagierte, wenn man sich ihr näherte. So manches Mal sind wir beinahe über sie gestolpert. Es war ganz komisch.
Zudem leckte sie sich immer das linke Vorderbeinchen. Durch den Speichel verfärbte es sich rötlich. Normalerweise leckt sie sich immer die Vorderpfoten, wenn sie auf etwas allergisch reagiert. Da wir kurz zuvor einen erneuten Leckerliversuch gestartet haben (wer das Buch gelesen hat, weiß, dass Lotti hochgradig allergisch auf allerlei Lebensmittel reagiert), haben wir das Lecken zunächst darauf zurückgeführt. Da sich das Fell aber diesmal zunehmend am Bein verfärbte, und das Lecken auch nach mehreren Tagen nach Absetzen der Leckerlis nicht aufhörte, wollten wir es tierärztlich untersuchen lassen.
Bei der Tierärztin
Die Tierärztin stellte fest, dass Lotti Gelenkbeschwerden, Arthrose, hat. Typisch für das Alter ... Sie gab uns ein pflanzliches Kombipräparat mit, das nach ihren Erfahrungen sehr gut ist. Ich war skeptisch. Die vielen Inhaltsstoffe und die Tatsache, dass nicht näher definiertes Geflügelmehl in den Tabletten steckte, machten mir Sorgen. Mein Bauchgefühl sagte "Nein". Lotti ist ein Sensibelchen. Eigentlich war es klar, dass es nicht funktioniert. Aber ich habe nicht darauf gehört und die Tabletten gekauft (für 40 Euro, nur mal so nebenbei ;-)). Als Alternative nannte sie mir das Einzelpräparat Grünlippmuschel. Aber das hatte sie nicht da. Und durch das Kombipräparat versprachen wir uns eine Vitalisierung ihrer Körper- und Gehirnzellen. Die Inhaltsstoffe Teufelskralle, Weissdorn, Ginseng, ewiges Jugendkraut sind Ergänzungsmittel, die das bewirken. Außerdem wollte ich Lotti so schnell wie möglich helfen. Doch schon am zweiten Tag war es vorbei. Wie es ausgegangen ist: s. o.
Weitere Untersuchungen bis auf Abhören und Abtasten wurden bei dieser Tierärztin nicht gemacht.
Internetrecherche: Was tun bei Arthrose beim Hund?
Da ich mich eigentlich selten bis nie damit zufrieden gebe, was Tierärzte sagen (ist so eine Angewohnheit), habe ich an diesem Abend recherchiert, was ich tun kann, um Lottis Beschwerden zu lindern und ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Was ich herausgefunden habe, werde ich in einem separaten Post ausführlicher beschreiben. Hier kurz die Punkte, die ich seitdem ins Auge gefasst habe bzw. bereits durchführe:
- Grünlippmuscheln in höherer Dosis als in dem Kombipräparat
- Akupunktur
- Quarkwickel
Das Durchchecken in der Tierklinik
Wie ich oben bereits schrieb, ließ ich Lotti an dem Tag in der Tierklinik noch einmal durchchecken. Es wurde Fieber gemessen (normale Temperatur), das Herzchen abgehört (soweit ok), abgetastet (Verkrampfungen im Bauchbereich), Zahnkontrolle (negativ, Zahnstein), Blutabnahme.
Bei der Blutabnahme lief ungewöhnlich viel Blut, wie die Ärztin meinte. Sie klang ein bisschen erstaunt, aber ich meine mich zu erinnern, dass es bei Lotti schon immer oder zumindest bei den letzten Blutabnahmen auch so war. Das letzte Blutbild ist übrigens etwa 5 Monate her. Damals gab es keinerlei Auffälligkeiten.
Schlechte Neuigkeiten
Nach einer Viertelstunde wurden Lotti und ich wieder ins Sprechzimmer gerufen. Das Blut war nun ausgewertet worden. Die Miene der Ärztin sprach bereits Bände. Und dann sagte sie etwas, was wohl niemand hören will: "Es gibt schlechte Neuigkeiten."
Oh Mann. Zunächst hat sie mir die oberen Blutwerte gezeigt. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber die Werte waren wohl schlecht wegen der Entzündung. Nach der Einnahme des Antibiotikas dürften die Werte wieder in den Normalbereich rutschen. Aber daran erinnere ich mich nur noch verschwommen. Denn der letzte Blutwert, fett rot gekennzeichnet, war der Besorgniserregende!
Die Plättchenanzahl bei Lotti ist vermindert und liegt bei 31.000 pro µl Blut (ich glaube, man schreibt es so. Auf dem Dokument stand die Zahl 31).
Mhm. Und was heißt das jetzt?
Im besten Fall hat sie eine virale Infektion. Im schlechtesten Fall, im Worst Case Leukämie. Leukämie. Das war das Stichwort, was mein Herz zusammenziehen ließ. Stärke kann man in diesem Moment wohl kaum zeigen, wenn man seinen Hund so lieb hat. In diesem Moment sah ich ganz viele Bilder vor mir. Lotti als Welpe, Lotti am Strand, Lotti beim Ballholen, Lotti, die von Cosima geneckt wird.
Aber eine Diagnose konnte sie uns nicht geben. Weitere Untersuchungen sind notwendig. Die Ärztin wollte Lotti gleich dabehalten, weil sie in diesem Moment keine Zeit mehr für uns hatte. Es war noch Notfallsprechstunde und sie die einzige Ärztin. Aber darauf habe ich mich nicht einlassen können. Lotti allein in der Tierklinik? Nee. Das hätte sie nicht verstanden. Außerdem ging es ihr ja soweit gut.
In Absprache mit der Ärztin haben wir einen Termin für nächste Woche vereinbart. In dieser Zeit bekommt sie ein Antibiotika und eine kortisonfreie Augensalbe. Bei dem nächsten Termin werden Röntgen- und Ultraschallaufnahmen gemacht. Und ein größeres Blutbild.
Der Tag war natürlich gelaufen. Ich kämpfte ständig mit den Tränen. Ich habe mich zunächst nur auf die mögliche Diagnose Leukämie konzentriert, was natürlich völlig falsch war. Die Emotionen fahren in solchen Momenten Achterbahn. Nach und nach habe ich diesen Gedanken abgelegt, was allerdings nicht so einfach war.
Aber schließlich habe ich es geschafft: Ich bin nun auf dem Standpunkt, dass mir die Ärztin quasi nur beispielhaft das A und das Z vom Krankheits-ABC genannt hat. Es kann Leukämie (also Z) sein, oder A, aber ebenso B, M, L oder wie auch immer:
Thrombozytopenie - der Mangel an Blutplättchen
Als am Abend endlich Ruhe eingekehrt war, habe ich mit der Internetrecherche begonnen. Ich habe viel gelesen über Leukämie bei Hunden, über Chemotherapien, Ernährung bei Krebserkrankungen etc. Bei all den Berichten über die krebserkrankten Hunde und die Therapien und die schweren Entscheidungen ging es mir zunächst schlechter und schlechter. Aber es ist wichtig für mich, mich damit auseinanderzusetzen, denn nur so kann ich mich auf etwas vorbereiten. Nur so bin ich in der Lage, Fragen zu stellen, die mir nicht einfallen würden, wenn ich ohne Informationen in die Sprechstunde ginge. Nur so kann ich verstehen. Irgendwann war ich allerdings an dem Punkt, endlich diesen Gedanken abzulegen, dass es nur Z sein könnte. Endlich ließ ich diesen Gedanken los. Was es auch immer ist: es kann alles von A bis Z sein. Und bis wir es genau wissen, heißt es: Hoffnung haben und beten.
Fakt ist: wir wissen, dass Lotti eine stark verminderte Plättchenanzahl im Blut hat. Mehr wissen wir erst einmal nicht.
Es war schließlich mein Mann, der eine tolle Dissertation zum Thema verminderte Plättchenbildung gefunden hat, und die mir Hoffnung macht. Darin geht es um Thrombozytopenie, also um den Mangel an Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut. Diese Dissertation unterstützt meinen Gedankengang, dass die Ärztin nur von A und Z gesprochen hat. Alles dazwischen hätte sie gar nicht mal eben aufzählen können, denn es gibt gar nicht so wenige Krankheiten, die die Blutplättchenanzahl vermindern.
1. Maßnahme: Ernährung
Auch wenn wir noch keine Gewissheit haben: ich werde ihr von nun an prophylaktisch bestimmte Lebensmittel geben. Bei meinen Recherchen entdeckte ich einige Lebensmittel, die bei Seniorenhunden, bei Krebserkrankungen sowie zur Prophylaxe eingesetzt werden. Glücklicherweise verträgt Lotti all das, was ich gefunden habe; sie hat die Lebensmittel bereits hin und wieder bekommen. Die positive Wirkung wird sich natürlich nur entfalten, wenn diese Lebensmittel regelmäßig bzw. täglich unters Futter gemischt werden. Welche das sind und was sie ab nächster Woche zusätzlich bekommt, werde ich beschreiben, sobald ich die Zutaten alle beisammen habe. Ich musste ein paar Sachen im Internet bestellen, da es sie hier nicht gibt.
Soweit erst einmal dazu. Lotti geht es heute übrigens besser. Das Auge ist nicht mehr geschwollen. Und ihrem Körper ging es auch so gut, dass sie heute Morgen im Sprint einen Vogel im Garten verfolgen konnte!
Dieser Blog basiert auf Erfahrungswerten und ersetzt keinen Tierarzt. Ich gebe ausschließlich meine Beobachtungen, Recherchen und Erfahrungen wieder. Eine Haftung ist ausgeschlossen.
Wir vermuteten einen Zusammenhang mit den Tabletten, die wir eine Woche zuvor von unserer Tierärztin verschrieben bekommen haben. Denn keine zwei Tage nach der Einnahme verdickte sich das Auge, das dritte Lid kam zum Vorschein. Hinzu kam, dass sie morgens seltsam erbrach. Es hörte sich so an, als ob ihr jemand einen Finger in den Hals steckte. Cosima fing jedes Mal an zu weinen, wenn Lotti dieses Geräusch machte.
Die Tabletten haben wir daraufhin abgesetzt. Das Erbrechen hörte von einem Tag auf den anderen auf, das Auge wurde langsam besser. Aber wie gesagt, eine richtige Besserung trat nicht ein. Interessanterweise war das Auge morgens und nachmittags relativ normal, so dass ich immer gedacht habe, dass es jetzt überstanden ist. Abends dagegen wurde es wieder dicker. Keine Ahnung, woran das lag.
Wie dem auch sei: gestern waren wir also wegen des Auges in der Tierklinik. Dort wurde Lottis Auge und auch der Hals (ich sprach das seltsame Erbrechen an) untersucht. Dazu wurde Lottis Auge örtlich betäubt, um auszuschließen, dass ein Fremdkörper die Beschwerden verursacht. Dies war glücklicherweise nicht der Fall, doch nun sah man erst einmal wie rot das Auge tatsächlich war.
Danach hat die Ärztin Lottis Hals angeschaut. Hier konnte sie eine Kehlkopfreizung feststellen. Dieser verursachte dieses furchtbare Geräusch.
Beide Symptome lassen auf einen Infekt schließen. Aus einem Gefühl raus (die Ärztin erschien mir sehr kompetent), habe ich die Ärztin gebeten, Lotti noch einmal durchzuchecken.
Symptome in den letzten Wochen
Wir waren erst letzte Woche bei "unserer" Tierärztin. Lotti hatte sich in den letzten Wochen verändert: sie war phasenweise lethargischer geworden, wollte an manchen Tagen nicht mehr spazieren gehen, zog sich immer öfter zurück. Da sie 11 1/2 Jahre ist, haben wir das zunächst auf ihr Alter zurückgeführt. Bei älteren Hunden kommt es häufig zu Wesensveränderungen.
Dann kam aber plötzlich dazu, dass sie nicht mehr reagierte, wenn man sich ihr näherte. So manches Mal sind wir beinahe über sie gestolpert. Es war ganz komisch.
Zudem leckte sie sich immer das linke Vorderbeinchen. Durch den Speichel verfärbte es sich rötlich. Normalerweise leckt sie sich immer die Vorderpfoten, wenn sie auf etwas allergisch reagiert. Da wir kurz zuvor einen erneuten Leckerliversuch gestartet haben (wer das Buch gelesen hat, weiß, dass Lotti hochgradig allergisch auf allerlei Lebensmittel reagiert), haben wir das Lecken zunächst darauf zurückgeführt. Da sich das Fell aber diesmal zunehmend am Bein verfärbte, und das Lecken auch nach mehreren Tagen nach Absetzen der Leckerlis nicht aufhörte, wollten wir es tierärztlich untersuchen lassen.
Bei der Tierärztin
Die Tierärztin stellte fest, dass Lotti Gelenkbeschwerden, Arthrose, hat. Typisch für das Alter ... Sie gab uns ein pflanzliches Kombipräparat mit, das nach ihren Erfahrungen sehr gut ist. Ich war skeptisch. Die vielen Inhaltsstoffe und die Tatsache, dass nicht näher definiertes Geflügelmehl in den Tabletten steckte, machten mir Sorgen. Mein Bauchgefühl sagte "Nein". Lotti ist ein Sensibelchen. Eigentlich war es klar, dass es nicht funktioniert. Aber ich habe nicht darauf gehört und die Tabletten gekauft (für 40 Euro, nur mal so nebenbei ;-)). Als Alternative nannte sie mir das Einzelpräparat Grünlippmuschel. Aber das hatte sie nicht da. Und durch das Kombipräparat versprachen wir uns eine Vitalisierung ihrer Körper- und Gehirnzellen. Die Inhaltsstoffe Teufelskralle, Weissdorn, Ginseng, ewiges Jugendkraut sind Ergänzungsmittel, die das bewirken. Außerdem wollte ich Lotti so schnell wie möglich helfen. Doch schon am zweiten Tag war es vorbei. Wie es ausgegangen ist: s. o.
Weitere Untersuchungen bis auf Abhören und Abtasten wurden bei dieser Tierärztin nicht gemacht.
Internetrecherche: Was tun bei Arthrose beim Hund?
Da ich mich eigentlich selten bis nie damit zufrieden gebe, was Tierärzte sagen (ist so eine Angewohnheit), habe ich an diesem Abend recherchiert, was ich tun kann, um Lottis Beschwerden zu lindern und ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Was ich herausgefunden habe, werde ich in einem separaten Post ausführlicher beschreiben. Hier kurz die Punkte, die ich seitdem ins Auge gefasst habe bzw. bereits durchführe:
- Grünlippmuscheln in höherer Dosis als in dem Kombipräparat
- Akupunktur
- Quarkwickel
Das Durchchecken in der Tierklinik
Wie ich oben bereits schrieb, ließ ich Lotti an dem Tag in der Tierklinik noch einmal durchchecken. Es wurde Fieber gemessen (normale Temperatur), das Herzchen abgehört (soweit ok), abgetastet (Verkrampfungen im Bauchbereich), Zahnkontrolle (negativ, Zahnstein), Blutabnahme.
Bei der Blutabnahme lief ungewöhnlich viel Blut, wie die Ärztin meinte. Sie klang ein bisschen erstaunt, aber ich meine mich zu erinnern, dass es bei Lotti schon immer oder zumindest bei den letzten Blutabnahmen auch so war. Das letzte Blutbild ist übrigens etwa 5 Monate her. Damals gab es keinerlei Auffälligkeiten.
Schlechte Neuigkeiten
Nach einer Viertelstunde wurden Lotti und ich wieder ins Sprechzimmer gerufen. Das Blut war nun ausgewertet worden. Die Miene der Ärztin sprach bereits Bände. Und dann sagte sie etwas, was wohl niemand hören will: "Es gibt schlechte Neuigkeiten."
Oh Mann. Zunächst hat sie mir die oberen Blutwerte gezeigt. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber die Werte waren wohl schlecht wegen der Entzündung. Nach der Einnahme des Antibiotikas dürften die Werte wieder in den Normalbereich rutschen. Aber daran erinnere ich mich nur noch verschwommen. Denn der letzte Blutwert, fett rot gekennzeichnet, war der Besorgniserregende!
Die Plättchenanzahl bei Lotti ist vermindert und liegt bei 31.000 pro µl Blut (ich glaube, man schreibt es so. Auf dem Dokument stand die Zahl 31).
Mhm. Und was heißt das jetzt?
Im besten Fall hat sie eine virale Infektion. Im schlechtesten Fall, im Worst Case Leukämie. Leukämie. Das war das Stichwort, was mein Herz zusammenziehen ließ. Stärke kann man in diesem Moment wohl kaum zeigen, wenn man seinen Hund so lieb hat. In diesem Moment sah ich ganz viele Bilder vor mir. Lotti als Welpe, Lotti am Strand, Lotti beim Ballholen, Lotti, die von Cosima geneckt wird.
Aber eine Diagnose konnte sie uns nicht geben. Weitere Untersuchungen sind notwendig. Die Ärztin wollte Lotti gleich dabehalten, weil sie in diesem Moment keine Zeit mehr für uns hatte. Es war noch Notfallsprechstunde und sie die einzige Ärztin. Aber darauf habe ich mich nicht einlassen können. Lotti allein in der Tierklinik? Nee. Das hätte sie nicht verstanden. Außerdem ging es ihr ja soweit gut.
In Absprache mit der Ärztin haben wir einen Termin für nächste Woche vereinbart. In dieser Zeit bekommt sie ein Antibiotika und eine kortisonfreie Augensalbe. Bei dem nächsten Termin werden Röntgen- und Ultraschallaufnahmen gemacht. Und ein größeres Blutbild.
Der Tag war natürlich gelaufen. Ich kämpfte ständig mit den Tränen. Ich habe mich zunächst nur auf die mögliche Diagnose Leukämie konzentriert, was natürlich völlig falsch war. Die Emotionen fahren in solchen Momenten Achterbahn. Nach und nach habe ich diesen Gedanken abgelegt, was allerdings nicht so einfach war.
Aber schließlich habe ich es geschafft: Ich bin nun auf dem Standpunkt, dass mir die Ärztin quasi nur beispielhaft das A und das Z vom Krankheits-ABC genannt hat. Es kann Leukämie (also Z) sein, oder A, aber ebenso B, M, L oder wie auch immer:
Thrombozytopenie - der Mangel an Blutplättchen
Als am Abend endlich Ruhe eingekehrt war, habe ich mit der Internetrecherche begonnen. Ich habe viel gelesen über Leukämie bei Hunden, über Chemotherapien, Ernährung bei Krebserkrankungen etc. Bei all den Berichten über die krebserkrankten Hunde und die Therapien und die schweren Entscheidungen ging es mir zunächst schlechter und schlechter. Aber es ist wichtig für mich, mich damit auseinanderzusetzen, denn nur so kann ich mich auf etwas vorbereiten. Nur so bin ich in der Lage, Fragen zu stellen, die mir nicht einfallen würden, wenn ich ohne Informationen in die Sprechstunde ginge. Nur so kann ich verstehen. Irgendwann war ich allerdings an dem Punkt, endlich diesen Gedanken abzulegen, dass es nur Z sein könnte. Endlich ließ ich diesen Gedanken los. Was es auch immer ist: es kann alles von A bis Z sein. Und bis wir es genau wissen, heißt es: Hoffnung haben und beten.
Fakt ist: wir wissen, dass Lotti eine stark verminderte Plättchenanzahl im Blut hat. Mehr wissen wir erst einmal nicht.
Es war schließlich mein Mann, der eine tolle Dissertation zum Thema verminderte Plättchenbildung gefunden hat, und die mir Hoffnung macht. Darin geht es um Thrombozytopenie, also um den Mangel an Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut. Diese Dissertation unterstützt meinen Gedankengang, dass die Ärztin nur von A und Z gesprochen hat. Alles dazwischen hätte sie gar nicht mal eben aufzählen können, denn es gibt gar nicht so wenige Krankheiten, die die Blutplättchenanzahl vermindern.
1. Maßnahme: Ernährung
Auch wenn wir noch keine Gewissheit haben: ich werde ihr von nun an prophylaktisch bestimmte Lebensmittel geben. Bei meinen Recherchen entdeckte ich einige Lebensmittel, die bei Seniorenhunden, bei Krebserkrankungen sowie zur Prophylaxe eingesetzt werden. Glücklicherweise verträgt Lotti all das, was ich gefunden habe; sie hat die Lebensmittel bereits hin und wieder bekommen. Die positive Wirkung wird sich natürlich nur entfalten, wenn diese Lebensmittel regelmäßig bzw. täglich unters Futter gemischt werden. Welche das sind und was sie ab nächster Woche zusätzlich bekommt, werde ich beschreiben, sobald ich die Zutaten alle beisammen habe. Ich musste ein paar Sachen im Internet bestellen, da es sie hier nicht gibt.
Soweit erst einmal dazu. Lotti geht es heute übrigens besser. Das Auge ist nicht mehr geschwollen. Und ihrem Körper ging es auch so gut, dass sie heute Morgen im Sprint einen Vogel im Garten verfolgen konnte!
Dieser Blog basiert auf Erfahrungswerten und ersetzt keinen Tierarzt. Ich gebe ausschließlich meine Beobachtungen, Recherchen und Erfahrungen wieder. Eine Haftung ist ausgeschlossen.
Ich melde mich zurück ...
Hallo ihr Lieben,
nach sehr langer Zeit melde ich mich heute mit einem persönlichen Post über Lotti zurück. Bevor ich damit loslege, möchte ich euch aber erzählen, dass Lotti letztes Jahr, 2013, ein menschliches Schwesterlein bekommen hat: Cosima.
Dass es nach zehn Jahren "Einzelkind" nicht einfach für Lotti war, brauche ich euch sicherlich nicht erzählen. Aber mittlerweile verstehen sich die beiden ganz gut. Wobei eine alte Dame mehr Ruhe braucht, als ein 13 Monate altes Mädchen mit extremen Bewegungsdrang es versteht ... :-)
nach sehr langer Zeit melde ich mich heute mit einem persönlichen Post über Lotti zurück. Bevor ich damit loslege, möchte ich euch aber erzählen, dass Lotti letztes Jahr, 2013, ein menschliches Schwesterlein bekommen hat: Cosima.
Dass es nach zehn Jahren "Einzelkind" nicht einfach für Lotti war, brauche ich euch sicherlich nicht erzählen. Aber mittlerweile verstehen sich die beiden ganz gut. Wobei eine alte Dame mehr Ruhe braucht, als ein 13 Monate altes Mädchen mit extremen Bewegungsdrang es versteht ... :-)
Was macht eigentlich einen guten Tierarzt aus?
"Spätestens nach der Lektüre von "Hunde würden länger leben, wenn ...", einem Buch über Missstände in vielen Tierarztpraxen, werden Tierhalter ihren Tierarzt mit anderen Augen betrachten. Die Autorin Jutta Ziegler berichtet von Tierärzten, deren einzige Motivation die Vermehrung ihres Vermögens zu sein scheint. Sie berichtet außerdem von "Mitläufern", die nicht in der Lage sind, von der Schulmedizin abzuweichen, um nach alternativen medizinischen Maßnahmen zu suchen, um ein krankes Tier zu heilen. Doch es gibt auch die anderen, nämlich die Tierärzte, die sich um das Wohl ihres haarigen Patienten bemühen und nichts unversucht lassen, ihm zu helfen. Die folgenden Kriterien helfen, einen guten Tierarzt auszuwählen. (... mehr)
Buchtipp: Hunde würden länger leben, wenn ...
Warum leiden mehr als 80 bis 85 Prozent der Hunde in Deutschland an Fettsucht, Leberschäden, Stoffwechselerkrankungen, Allergien oder Krebserkrankungen? Warum steigt die Zahl der chronischen Erkrankungen auch bei Katzen stetig? Die Antworten auf diese Fragen sind der Tierärztin Dr. Jutta Ziegler zufolge in den Tierarztpraxen und bei den Futtermittelherstellern zu finden. Ignoranz, Unkenntnis und finanzielles Interesse führen ihrer Meinung nach zu "hausgemachten" Krankheiten. Die Patienten würden "geradezu in chronische Erkrankungen hineingetrieben". In ihrem Buch "Hunde würden länger leben, wenn ..." klärt die Tierärztin über die Missstände in Tierarztpraxen auf (... mehr).
Ein Schneeanzug-Havaneser im Winter 2010
Nach langer Zeit mal wieder ein Foto von Lotti. Bitte nicht erschrecken, es handelt sich tatsächlich um Lotti.
Eigentlich wollte ich ihr keinen Schneeanzug kaufen. Ich habe es bis zum letzten Jahr auch nicht für nötig gehalten. Doch 2009 hat sie aufgrund der täglichen Nässe, die der Schnee und/oder das anschließende Abduschen der Schneebälle mit sich gebracht haben, im gesamten Bauch- und Beinbereich schwarze Flecken bekommen. Diese Hot Spots waren äußerst hartnäckig und sehr langwierig zu behandeln. Sie haben gejuckt und genässt. Hinzu kam die trockene Haut, die durch die Nässe und durch die Fönluft verursacht wurde (Haut mit so viel Fell einzucremen ist sehr schwierig!), und die ebenfalls zu Juckreiz führte. Also entschloss ich mich für den anstehenden Winter 2010 einen Schneeanzug zu kaufen, der fast alle Körperpartien, die mit Schnee in Berührung kommen, bedeckt. Gerade noch rechtzeitig, zwei Wochen vor dem ersten Schneefall mit zentimeterhohen Schneemassen, kam er an. Und was soll ich sagen: nach anfänglicher Skepsis in der Wohnung war Lotti im Schnee gar nicht mehr abgeneigt von ihrem neuen Anzug. Klar, es sieht ein wenig schräg aus. Aber was solls? Schwarze Flecken hatten wir bis heute nicht. Und immerhin lag bis vergangene Woche Schnee! Mittlerweile bin ich froh, in den Anzug investiert zu haben.
Sehr lustig war übrigens die Reaktion einer Nachbarin. Als mein Mann Lotti auf dem Arm hatte, sah sie ganz neugierig zu uns rüber. Als wir näher kamen und Lotti plötzlich aufschaute, lachte sie und meinte, sie hätte sich schon gewundert, woher das neue Baby aus der Nachbarschaft käme (immerhin traf sie mich ja Anfang Dezember noch ohne Schwangerschaftsbauch). :-) Durch den Schneeanzug bekommen die Körper der wuscheligen Havaneser nämlich eine ganz kompakte Form.
Eigentlich wollte ich ihr keinen Schneeanzug kaufen. Ich habe es bis zum letzten Jahr auch nicht für nötig gehalten. Doch 2009 hat sie aufgrund der täglichen Nässe, die der Schnee und/oder das anschließende Abduschen der Schneebälle mit sich gebracht haben, im gesamten Bauch- und Beinbereich schwarze Flecken bekommen. Diese Hot Spots waren äußerst hartnäckig und sehr langwierig zu behandeln. Sie haben gejuckt und genässt. Hinzu kam die trockene Haut, die durch die Nässe und durch die Fönluft verursacht wurde (Haut mit so viel Fell einzucremen ist sehr schwierig!), und die ebenfalls zu Juckreiz führte. Also entschloss ich mich für den anstehenden Winter 2010 einen Schneeanzug zu kaufen, der fast alle Körperpartien, die mit Schnee in Berührung kommen, bedeckt. Gerade noch rechtzeitig, zwei Wochen vor dem ersten Schneefall mit zentimeterhohen Schneemassen, kam er an. Und was soll ich sagen: nach anfänglicher Skepsis in der Wohnung war Lotti im Schnee gar nicht mehr abgeneigt von ihrem neuen Anzug. Klar, es sieht ein wenig schräg aus. Aber was solls? Schwarze Flecken hatten wir bis heute nicht. Und immerhin lag bis vergangene Woche Schnee! Mittlerweile bin ich froh, in den Anzug investiert zu haben.
Sehr lustig war übrigens die Reaktion einer Nachbarin. Als mein Mann Lotti auf dem Arm hatte, sah sie ganz neugierig zu uns rüber. Als wir näher kamen und Lotti plötzlich aufschaute, lachte sie und meinte, sie hätte sich schon gewundert, woher das neue Baby aus der Nachbarschaft käme (immerhin traf sie mich ja Anfang Dezember noch ohne Schwangerschaftsbauch). :-) Durch den Schneeanzug bekommen die Körper der wuscheligen Havaneser nämlich eine ganz kompakte Form.
Das Herzchen ...
An dem Tag, an dem dieses Foto entstand, war es noch nicht offiziell, aber wir haben es uns schon fast gedacht: Lottis Schlappheit rührt von einem Herzfehler her. Wie sich auf einer Röntgenaufnahme letzte Woche herausstellte, ist ihr Herzchen nicht mehr ganz gesund. Sie ist nun fast acht Jahre alt - nicht wenige Hunde in ihrem Alter sind ebenfalls davon betroffen. Aber sie kann dennoch lange leben, denn es wurde rechtzeitig festgestellt - und deshalb hat sie eine gute Chance. Wir haben zudem das Glück, dass wir einen Tierarzt haben, der sich mit Herzkrankheiten auskennt. Nun heißt es für uns: Tabletten nicht vergessen und weitere Therapiemöglichkeiten erschließen. Aber ganz wichtig ist - bei Menschen sollte man ja auch so verfahren ;-) - Schonung ist ok, aber völliger Stillstand kommt nicht in Frage! Lebensfreude behält ein kranker Hund nur, wenn er teilhaben darf, wenn er sich bewegen darf und wenn er spielen darf. All diese Dinge darf Lotti weiterhin. Wir müssen nur darauf achten, dass sie sich nicht überanstrengt. :-)Interessante Webseiten oder Bücher zum Thema werde ich auf der linken Seite verlinken.
Süße Havaneserwelpen suchen noch ein liebevolles Zuhause
Heute möchte ich Ihnen sieben kleine Havaneserrüden vorstellen, die noch auf der Suche nach einer lieben Familie sind. Wäre es nicht toll, wenn Sie und Ihre Kinder bereits die Sommerferien zusammen mit einem kleinen Wuschel verbringen könnten? Diese acht Sommerhundekinder würden sich wahnsinnig über Ihren Besuch freuen:
Zunächst diese vier knuddeligen Welpenkinder vom Schloss Dunwin (http://www.dunwin-havaneser.de.tl/Welpen-A_Wurf.htm), die schon bereit sind zum Auszug! Sie wurden am 24. April 2010 geboren. Stolze Mama ist Fine of Royal´s Destiny, stolzer Papi ist Cubain´s Magic Bonito. Die vier Buben sind mit ihren vier weiteren Geschwistern, die bereits ein tolles Zuhause gefunden haben, in Rosendahl (NRW) aufgewachsen.
Albus (erstes Bild) und Alwin (zweites Bild) sind sich beide sehr ähnlich. Sie sind sehr menschenbezogen, verschmust und immer in Aktion. Ihre Mama Fine sah den beiden als Welpe sehr ähnlich, deshalb ist zu erwarten, dass sie später beide farblich ähnlich wie sie aussehen.


Atreju ist ein eher etwas zurückhaltender, aber keinesfalls ängstlicher junger Mann. Er mag es lieber etwas ruhiger und ist dabei total menschenbezogen und verschmust.

Aro ist kräftigste Welpe im Wurf. Er ist sehr menschenbezogen, verschmust und lernwillig. Vom Gemüt eher ruhig, kann aber auch richtig aufdrehen. Er wird farblich dunkler bleiben als Mama Fine und wird eher nach seinem Vater kommen.

Und nun die drei süßen Rüden Eliot, Elroy und Edison aus Ratingen. Sie wurden einen Monat später, am 26. Mai 2010 geboren und sind wie ihre acht Geschwister ab Anfang August abgabebereit. Ciara von Herrenstein und Leonardo De Mis Queridas Cubanos sind die stolzen Eltern der drei Burschen. Informationen finden Sie im Happy Puppy Tower unter http://www.happypuppytower.de/.
Der kleine Elroy ist ein quirliger kleiner Havanesermann, der für jeden Spaß zu haben ist und immer und überall dabei ist:
Zunächst diese vier knuddeligen Welpenkinder vom Schloss Dunwin (http://www.dunwin-havaneser.de.tl/Welpen-A_Wurf.htm), die schon bereit sind zum Auszug! Sie wurden am 24. April 2010 geboren. Stolze Mama ist Fine of Royal´s Destiny, stolzer Papi ist Cubain´s Magic Bonito. Die vier Buben sind mit ihren vier weiteren Geschwistern, die bereits ein tolles Zuhause gefunden haben, in Rosendahl (NRW) aufgewachsen.
Albus (erstes Bild) und Alwin (zweites Bild) sind sich beide sehr ähnlich. Sie sind sehr menschenbezogen, verschmust und immer in Aktion. Ihre Mama Fine sah den beiden als Welpe sehr ähnlich, deshalb ist zu erwarten, dass sie später beide farblich ähnlich wie sie aussehen.


Atreju ist ein eher etwas zurückhaltender, aber keinesfalls ängstlicher junger Mann. Er mag es lieber etwas ruhiger und ist dabei total menschenbezogen und verschmust.

Aro ist kräftigste Welpe im Wurf. Er ist sehr menschenbezogen, verschmust und lernwillig. Vom Gemüt eher ruhig, kann aber auch richtig aufdrehen. Er wird farblich dunkler bleiben als Mama Fine und wird eher nach seinem Vater kommen.

Und nun die drei süßen Rüden Eliot, Elroy und Edison aus Ratingen. Sie wurden einen Monat später, am 26. Mai 2010 geboren und sind wie ihre acht Geschwister ab Anfang August abgabebereit. Ciara von Herrenstein und Leonardo De Mis Queridas Cubanos sind die stolzen Eltern der drei Burschen. Informationen finden Sie im Happy Puppy Tower unter http://www.happypuppytower.de/.
Der kleine Elroy ist ein quirliger kleiner Havanesermann, der für jeden Spaß zu haben ist und immer und überall dabei ist:
Elliott ist ein gemütlicher kleiner Träumer, sehr ruhig und verschmust:
Edison ist wie sein Bruder Elliott ein ruhiger Träumerling. Er ist lieb und freut sich auf ganz viele Schmuseeinheiten:
Wenn Sie Interesse an einem dieser süßen Wirbelwinde haben, melden Sie sich bei den Züchtern und besuchen Sie die kleinen Hundekinder. Sie würden sich freuen, wenn sie, wie ihre Geschwister, regelmäßig Besuch von einer lieben Familie bekommen würden.
Lottis Gärtchen
Endlich ist es Frühjahr! In diesem Jahr haben wir eine besondere Aufgabe: wir pflegen ein Gärtchen, Lottis Gärtchen. Hier bauen wir Gemüse an, das wir dann für uns und Lottis Barfgericht verwenden. Jetzt hoffen wir nur auf gutes Wetter und eine reiche Ernte. Die Gurken haben es nämlich nicht geschafft. Hier ist Lottis Gärtchen zu bewundern:

Nur noch 10 Tage, dann stehen ...
Einen Rassewelpen günstig kaufen? - Bitte nicht!
Viele Interessenten für Rassehunde erschrecken sich über den hohen Preis, der ihnen von seriösen Züchtern genannt wird. 1000 Euro für einen Welpen? - Auf gar keinen Fall, da wird es doch noch günstigere Alternativen geben. So denken viele Interessenten.
Und so kommt es, dass sie auf Parkplätzen, im benachbarten Ausland auf Märkten oder in Deutschlands Hinterhöfen ihren Welpen günstig erwerben. Statt 1000 Euro bezahlen sie nur 200 Euro! Welch Schnäppchen! - So könnte man denken, aber dem ist nicht so!
Abgesehen davon, dass die Welpen viel zu früh von ihrer Mutter entfernt werden, überhaupt nicht sozialisiert sind und bisher nur Boxen und Verschläge kennenlernen durften - und deshalb höchst verhaltensauffällig sind oder werden - sind diese Welpen in der Regel krank!
Sie haben Würmer, Flöhe oder andere Parasiten, ansteckende Krankheiten, sind dehydriert, haben Durchfälle, Bindehaut- oder Ohrentzündungen etc. Geimpft sind sie unzureichend oder gar nicht!
Wenn der Welpe nicht innerhalb der nächsten vier Wochen bei seinem neuen Besitzer verstirbt, dann wird er garantiert Dauergast beim Tierarzt oder beim Hundepsychologen. Und so wird aus dem vermeindlichen Schnäppchen schnell ein teurer Weggefährte. Nicht selten werden diese armen Wesen schließlich im Tierheim landen. Ohne Chance, wieder vermittelt zu werden.
Um auf die Machenschaften der gewissenlosen Hundehändler aufmerksam zu machen, haben
TASSO, der ETN und bmt das Jahr 2010 zum Jahr "Gegen den unseriösen Welpenhandel" erklärt und gemeinsam die Kampagne "Wühltisch-Welpen – nein Danke!" gestartet.
Mehr über diese Aktion und wie Sie helfen können erfahren Sie hier:
http://www.tasso.net/Tierschutz/Wuhltischwelpen.aspx
Hier finden Sie auch ein Video, das noch einmal deutlich vor Augen führt, wie diese Hunde gehalten werden, was sie durchmachen müssen.
Wie man solche Hundehändler stoppen kann?
Ganz einfach:
- Keine Welpen bei Vermehrern kaufen! Welpen sollten nur bei seriösen Züchtern, im Tierheim oder bei Tierschutzorganisationen gekauft werden! Diese Welpen sind geimpft, entwurmt und gesund.
- Zeigen Sie die Vermehrer an! Schalten Sie das Veterinäramt ein!
- Klären Sie auf! Kostenlose Materialien zum Auslegen finden Sie unter anderem hier: http://www.tasso.net/Tierschutz/Formular-WTW.aspx
Denn nur wenn die Interessenten nicht mehr nach günstigen Welpen fragen, werden keine Hunde mehr nachproduziert.
Und so kommt es, dass sie auf Parkplätzen, im benachbarten Ausland auf Märkten oder in Deutschlands Hinterhöfen ihren Welpen günstig erwerben. Statt 1000 Euro bezahlen sie nur 200 Euro! Welch Schnäppchen! - So könnte man denken, aber dem ist nicht so!
Abgesehen davon, dass die Welpen viel zu früh von ihrer Mutter entfernt werden, überhaupt nicht sozialisiert sind und bisher nur Boxen und Verschläge kennenlernen durften - und deshalb höchst verhaltensauffällig sind oder werden - sind diese Welpen in der Regel krank!
Sie haben Würmer, Flöhe oder andere Parasiten, ansteckende Krankheiten, sind dehydriert, haben Durchfälle, Bindehaut- oder Ohrentzündungen etc. Geimpft sind sie unzureichend oder gar nicht!
Wenn der Welpe nicht innerhalb der nächsten vier Wochen bei seinem neuen Besitzer verstirbt, dann wird er garantiert Dauergast beim Tierarzt oder beim Hundepsychologen. Und so wird aus dem vermeindlichen Schnäppchen schnell ein teurer Weggefährte. Nicht selten werden diese armen Wesen schließlich im Tierheim landen. Ohne Chance, wieder vermittelt zu werden.
Um auf die Machenschaften der gewissenlosen Hundehändler aufmerksam zu machen, haben
TASSO, der ETN und bmt das Jahr 2010 zum Jahr "Gegen den unseriösen Welpenhandel" erklärt und gemeinsam die Kampagne "Wühltisch-Welpen – nein Danke!" gestartet.
Mehr über diese Aktion und wie Sie helfen können erfahren Sie hier:
http://www.tasso.net/Tierschutz/Wuhltischwelpen.aspx
Hier finden Sie auch ein Video, das noch einmal deutlich vor Augen führt, wie diese Hunde gehalten werden, was sie durchmachen müssen.
Wie man solche Hundehändler stoppen kann?
Ganz einfach:
- Keine Welpen bei Vermehrern kaufen! Welpen sollten nur bei seriösen Züchtern, im Tierheim oder bei Tierschutzorganisationen gekauft werden! Diese Welpen sind geimpft, entwurmt und gesund.
- Zeigen Sie die Vermehrer an! Schalten Sie das Veterinäramt ein!
- Klären Sie auf! Kostenlose Materialien zum Auslegen finden Sie unter anderem hier: http://www.tasso.net/Tierschutz/Formular-WTW.aspx
Denn nur wenn die Interessenten nicht mehr nach günstigen Welpen fragen, werden keine Hunde mehr nachproduziert.
Ein Kapitel für sich - Hundevermehrer
In einem Forum stieß ich vor einiger Zeit auf Bilder, die zeigen, was sich hinter den Türen von Hundevermehrern abspielt. Die Bilder sind erschütternd; doch sie sind notwendig, um zukünftige Hundebesitzer zu sensibilisieren. Bereits in meinem Buch habe ich zu verdeutlichen versucht, dass Hunde, in unserem Fall Havaneser, auf gar keinen Fall von Vermehrern gekauft werden sollten. Auch wenn der Preis noch so günstig ist, die Welpen einem noch so leid tun ... Bitte fallen Sie nicht auf diese Menschen rein! Zeigen Sie sie stattdessen bei der Polizei oder beim Veterinäramt an, damit diese Bilder, die in dem folgenden Link gezeigt werden, nicht mehr vorkommen: http://www.juttas-hundestuebchen.de/html/body_hinter_der_tur_1.html
Wie man auch Hunden zu Weihnachten eine Freude machen kann
Es raschelt, es knistert, hund kann es reißen - und innen findet hund eine leckere Füllung! Richtig, die Rede ist von einem Weihnachtsgeschenk für den geliebten Vierbeiner! Lotti und ihre Freunde lieben Geschenke! Instinktiv reißen sie das Papier auf, um an das Geschenk zu kommen. Dies kann ein Plüschtier sein, ein neuer Ball oder einfach einige duftende Leckerlis. Was sie bekommen, ist unseren Hunden eigentlich egal - Hauptsache, sie dürfen endlich etwas zerreißen.
Da Lotti sehr viel Spaß daran hat, etwas zu zerreißen, nehme ich zusätzlich Küchenpapier und gestalte das Geschenk aus mehreren Lagen. In jede Lage kommen ein paar Leckerlis, so dass sie immer wieder etwas entdecken kann.
Sari und Raja haben auch ihre Freude daran:

Da Lotti sehr viel Spaß daran hat, etwas zu zerreißen, nehme ich zusätzlich Küchenpapier und gestalte das Geschenk aus mehreren Lagen. In jede Lage kommen ein paar Leckerlis, so dass sie immer wieder etwas entdecken kann.
Sari und Raja haben auch ihre Freude daran:

Winterimpressionen aus dem Vogtland
Weihnachten mit Hunden
Weihnachten steht vor der Tür! Auch unsere Hunde merken, dass diese Zeit etwas ganz Besonderes ist - wie die Bilder von Lottis Hundefreunden zeigen:
Nigel fragt sich, wann er das leckere Lebkuchen-
häuschen endlich verspeisen darf...

Indra aus Ratingen (fotografiert von Sabine
Gutzeit) ist ein Weihnachtsengel geworden:
Nigel fragt sich, wann er das leckere Lebkuchen-
häuschen endlich verspeisen darf...
Indra aus Ratingen (fotografiert von Sabine
Gutzeit) ist ein Weihnachtsengel geworden:
Über ein Leben mit einem Hund - ein etwas anderer Beitrag
„Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht“, lautet ein Sprichwort, das von Heinz Rühmann stammen soll. Und im Nachhinein möchte ich tatsächlich behaupten, dass die bisherigen Jahre ohne Lotti nicht annähernd so erlebnisreich, so spannend und erfüllend waren wie die Jahre, seit sie bei uns lebt.
Zum ersten Mal sind wir uns in Leipzig begegnet. Etwas ungelenk schälte sie sich als pummeliger Welpe aus der wimmelnden Schar der älteren Hunde heraus und kletterte auf meinen Schoß. Trotz ihrer zwölf Wochen wusste sie offenbar genau, wie sie es anstellen musste, damit ich meine Aufmerksamkeit auf sie richtete. Wahrscheinlich hatte sie sich dieses zielgerichtete Zugehen auf fremde Personen bei ihren acht Wurfgeschwistern abgeschaut, die bereits von ihren Familien abgeholt worden waren. Sie war der letzte Welpe und dachte sich wohl, dass sie nun auch endlich Besitz von einem Menschen ergreifen müsste, um von den Erwachsenen (ihren Eltern und Tanten) loszukommen.Ihr warmer Körper und ihr weiches Fell fühlten sich sofort vertraut an. Es war das erste Mal, dass ich einen Welpen auf dem Arm hatte. Meine Eltern waren immer dagegen gewesen, einen Hund aufzunehmen. Und auch in der Nachbarschaft gab es nur wenige Hunde. Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen, ja, die gab es. Aber mit Hunden hatten wir wenig Kontakt. Hunde waren in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts einfach nicht in. Zumindest nicht bei uns im Dorf.
Schade, dachte ich, als sich das Fellknäuel konzentriert auf meinem Schoß ein Schlaflager einrichtete, dass wir dieses Erlebnis nicht schon früher erleben durften.Während bei mir bereits die Muttergefühle gesiegt hatten und mein Herz sich für das kleine Mädchen auf meinem Schoß entschieden hatte, ließ sich mein Mann von den schwarzen, kleinen Kulleraugen überzeugen, die ihn, vor Müdigkeit fast zufallend, fragend anschauten. Sie wollte mit, daran bestand kein Zweifel. Und so kam es auch. Sie fand bei uns ihr neues Zuhause und hieß von da an „Lotti“.
Lotti entwickelte sich in den kommenden Wochen und Monaten prächtig. Da weder mein Mann noch ich sehr viel Hundeerfahrung hatten, schoben wir ein zentrales Thema immer wieder auf: das „Allein-bleiben-üben“. Immer dachten wir: „Sie ist ja noch so klein, ein Baby“, „Später ist auch noch Zeit zum Üben“. In der Arbeitswelt gibt es sogar ein Wort dafür: Prokrastination. Die Neigung, Dinge aufzuschieben. In der Neu-Hundehaltererziehungswelt ist es mittlerweile ein ebenfalls gängiger Begriff. Das Aufschieben eines solchen Themas fällt aber nicht schwer: Denn auch wenn Lotti nicht sprechen kann –von ihren Augen, an ihrem Verhalten kann man Vieles ablesen. „Nimmst du mich etwa nicht mit?“ gehört zu ihrem Standardrepertoire. Sie stellt diese Frage, wenn sie sieht, dass wir unsere Schuhe und Jacken anziehen und sie selbst (noch) nicht „angezogen“ ist (anziehen heißt bei ihr, das Halsband umzulegen, und wird normalerweise (Hunde sind Gewohnheitstiere) gemacht, bevor Herrchen und Frauchen sich anziehen):
Zuerst läuft sie aufgeregt zwischen uns und unseren Beinen umher, um unmittelbar Aufmerksamkeit zu erfahren. Ihre Muskeln sind zwar unter dem langen, zerzausten Fell kaum sichtbar, aber ihre Körperhaltung, ihr durchgedrückter Rücken und ihre zur Decke gestreckte Rute verraten ihre Anspannung. Schließlich, abrupt, setzt sie sich. Gaaanz langsam. Dadurch verleiht sie ihrer Ungläubigkeit noch mehr Ausdruck. Was? Ich soll alleine hier bleiben? Ihre schwarzen Augen werden noch schwärzer, während sie angestrengt zusammengekniffen werden, ihre Ohren, die normalerweise eng und schlapp an ihrem Köpfchen anliegen, richten sich wie Lauschsatelliten von Geheimdiensten in unsere Richtung. Nicht euer Ernst, oder? Nein, antworte ich in Gedanken und nehme ihr mit Strass besetztes Halsband von dem roten Plastikpops des halben Hundes von Ikea, der dazu gedacht ist, Leine, Halsband, Regenmantel und Kotbeutel unseres vollständigen Hundemonsters zu halten.
Wie schnell sich ein Raum, der gerade noch von Skepsis, Ungläubigkeit und Stille beherrscht war, plötzlich in einen Raum voll ausgelassener Freude verwandeln kann, zeigt jetzt Lotti. Plötzlich springt das zuvor noch angespannte Fellknäuel, einem Gummiball nacheifernd, in die Höhe, zwei-, dreimal, um sich schließlich wie eine Ballerina im Kreis zu drehen. Dabei ist sie immer so stürmisch, dass sie mit dem Kopf manchmal gegen die Stuhl- oder Tischbeine stößt. In solchen Momenten bin ich immer froh, einen Hund zu haben, der zu groß ist, um auf ihn zu treten, aber zu klein, um Dinge, die auf Tischen oder Ablagen liegen, in solch euphorischen Momenten der Freude abzuräumen.
Anschließend kommt sie – ohne Drehwurm – auf mich zu und lässt sich mit einem zufriedenen Blick ihr Halsband umlegen. So ist sie, unsere Lotti.
Episoden wie diese gibt und gab es viele in unserem gemeinsamen Leben. Wir haben Höhen und Tiefen erlebt, mussten erst einmal lernen, wie Hund und Mensch zusammenleben können, ohne sich gegenseitig auf die Nerven zu gehen. Die Erinnerungen daran, an unsere Vergangenheit, unterstreichen die Worte Heinz Rühmanns, dass sich ein Leben ohne Hund nicht lohne. Ohne Lotti wäre unser Leben wahrscheinlich vor allem durch Materialismus bestimmt gewesen. Durch sie hingegen hat es eine Richtung eingeschlagen, die sich durch Freude und Vitalität auszeichnet.
Zum ersten Mal sind wir uns in Leipzig begegnet. Etwas ungelenk schälte sie sich als pummeliger Welpe aus der wimmelnden Schar der älteren Hunde heraus und kletterte auf meinen Schoß. Trotz ihrer zwölf Wochen wusste sie offenbar genau, wie sie es anstellen musste, damit ich meine Aufmerksamkeit auf sie richtete. Wahrscheinlich hatte sie sich dieses zielgerichtete Zugehen auf fremde Personen bei ihren acht Wurfgeschwistern abgeschaut, die bereits von ihren Familien abgeholt worden waren. Sie war der letzte Welpe und dachte sich wohl, dass sie nun auch endlich Besitz von einem Menschen ergreifen müsste, um von den Erwachsenen (ihren Eltern und Tanten) loszukommen.Ihr warmer Körper und ihr weiches Fell fühlten sich sofort vertraut an. Es war das erste Mal, dass ich einen Welpen auf dem Arm hatte. Meine Eltern waren immer dagegen gewesen, einen Hund aufzunehmen. Und auch in der Nachbarschaft gab es nur wenige Hunde. Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen, ja, die gab es. Aber mit Hunden hatten wir wenig Kontakt. Hunde waren in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts einfach nicht in. Zumindest nicht bei uns im Dorf.
Schade, dachte ich, als sich das Fellknäuel konzentriert auf meinem Schoß ein Schlaflager einrichtete, dass wir dieses Erlebnis nicht schon früher erleben durften.Während bei mir bereits die Muttergefühle gesiegt hatten und mein Herz sich für das kleine Mädchen auf meinem Schoß entschieden hatte, ließ sich mein Mann von den schwarzen, kleinen Kulleraugen überzeugen, die ihn, vor Müdigkeit fast zufallend, fragend anschauten. Sie wollte mit, daran bestand kein Zweifel. Und so kam es auch. Sie fand bei uns ihr neues Zuhause und hieß von da an „Lotti“.
Lotti entwickelte sich in den kommenden Wochen und Monaten prächtig. Da weder mein Mann noch ich sehr viel Hundeerfahrung hatten, schoben wir ein zentrales Thema immer wieder auf: das „Allein-bleiben-üben“. Immer dachten wir: „Sie ist ja noch so klein, ein Baby“, „Später ist auch noch Zeit zum Üben“. In der Arbeitswelt gibt es sogar ein Wort dafür: Prokrastination. Die Neigung, Dinge aufzuschieben. In der Neu-Hundehaltererziehungswelt ist es mittlerweile ein ebenfalls gängiger Begriff. Das Aufschieben eines solchen Themas fällt aber nicht schwer: Denn auch wenn Lotti nicht sprechen kann –von ihren Augen, an ihrem Verhalten kann man Vieles ablesen. „Nimmst du mich etwa nicht mit?“ gehört zu ihrem Standardrepertoire. Sie stellt diese Frage, wenn sie sieht, dass wir unsere Schuhe und Jacken anziehen und sie selbst (noch) nicht „angezogen“ ist (anziehen heißt bei ihr, das Halsband umzulegen, und wird normalerweise (Hunde sind Gewohnheitstiere) gemacht, bevor Herrchen und Frauchen sich anziehen):
Zuerst läuft sie aufgeregt zwischen uns und unseren Beinen umher, um unmittelbar Aufmerksamkeit zu erfahren. Ihre Muskeln sind zwar unter dem langen, zerzausten Fell kaum sichtbar, aber ihre Körperhaltung, ihr durchgedrückter Rücken und ihre zur Decke gestreckte Rute verraten ihre Anspannung. Schließlich, abrupt, setzt sie sich. Gaaanz langsam. Dadurch verleiht sie ihrer Ungläubigkeit noch mehr Ausdruck. Was? Ich soll alleine hier bleiben? Ihre schwarzen Augen werden noch schwärzer, während sie angestrengt zusammengekniffen werden, ihre Ohren, die normalerweise eng und schlapp an ihrem Köpfchen anliegen, richten sich wie Lauschsatelliten von Geheimdiensten in unsere Richtung. Nicht euer Ernst, oder? Nein, antworte ich in Gedanken und nehme ihr mit Strass besetztes Halsband von dem roten Plastikpops des halben Hundes von Ikea, der dazu gedacht ist, Leine, Halsband, Regenmantel und Kotbeutel unseres vollständigen Hundemonsters zu halten.
Wie schnell sich ein Raum, der gerade noch von Skepsis, Ungläubigkeit und Stille beherrscht war, plötzlich in einen Raum voll ausgelassener Freude verwandeln kann, zeigt jetzt Lotti. Plötzlich springt das zuvor noch angespannte Fellknäuel, einem Gummiball nacheifernd, in die Höhe, zwei-, dreimal, um sich schließlich wie eine Ballerina im Kreis zu drehen. Dabei ist sie immer so stürmisch, dass sie mit dem Kopf manchmal gegen die Stuhl- oder Tischbeine stößt. In solchen Momenten bin ich immer froh, einen Hund zu haben, der zu groß ist, um auf ihn zu treten, aber zu klein, um Dinge, die auf Tischen oder Ablagen liegen, in solch euphorischen Momenten der Freude abzuräumen.
Anschließend kommt sie – ohne Drehwurm – auf mich zu und lässt sich mit einem zufriedenen Blick ihr Halsband umlegen. So ist sie, unsere Lotti.
Episoden wie diese gibt und gab es viele in unserem gemeinsamen Leben. Wir haben Höhen und Tiefen erlebt, mussten erst einmal lernen, wie Hund und Mensch zusammenleben können, ohne sich gegenseitig auf die Nerven zu gehen. Die Erinnerungen daran, an unsere Vergangenheit, unterstreichen die Worte Heinz Rühmanns, dass sich ein Leben ohne Hund nicht lohne. Ohne Lotti wäre unser Leben wahrscheinlich vor allem durch Materialismus bestimmt gewesen. Durch sie hingegen hat es eine Richtung eingeschlagen, die sich durch Freude und Vitalität auszeichnet.
Weihachtsgeschenke für mittellose Hunde
Auch wenn wir es aufgrund des derzeitigen Dauerregens und des üblichen Alltagsstresses noch nicht glauben können: in weniger als acht Wochen ist Weihnachten. Wir machen uns so langsam Gedanken, welche Geschenke wir für wen kaufen werden, worüber sich ein anderer freuen würde. Auch unsere Hunde vergessen wir dabei nicht. Ein neues Kuscheltier mit Quietschfunktion, ein neues Kuschelbett oder ein neues Halsband - auch unser kleines Wuschelmonster soll nicht mit leeren Pfoten vor dem Weihnachtsbaum stehen.
Doch was passiert mit den "alten Sachen" vom letzten Jahr? Werfen Sie sie weg? Verschwinden sie in einer Schublade? - Dafür sind sie zu schade! Verschenken Sie sie stattdessen weiter: und zwar an mittellose Hunde! Sie glauben gar nicht, wie sich die Hunde freuen werden, die kein Weihnachtsfest in einer gut gewärmten Stube kennen! Denn vor allem in den ausländischen Tierheimen bzw- -auffangstationen fehlt es an allem: an Decken, Transportboxen, Kuschelhöhlen, Hundekissen, Spielzeug. Die Böden sind oft kalt - eine Qual, besonders für ältere und kranke Hunde. Viele Hunde langweilen sich, weil sie kein Spielzeug, keinen Kauknochen haben, durch den sie von ihrem tristen Alltag abgelenkt werden.
Aber auch viele deutsche Tierheime benötigen Unterstützung. Viele sind auf Futterspenden angewiesen, um den Tierheimalltag bewältigen zu können.
Deshalb meine Bitte: Helfen Sie den Hunden und machen Sie ihnen eine kleine Freude!
In Deutschland gibt es zahlreiche Sammelstellen, die Pakete für Hunde im Ausland annehmen und weiterleiten. Eine kleine Auswahl an Organisationen, die Hilfe benötigen und sich über Sachspenden (und natürlich auch Geldspenden) freuen, finden Sie auf der linken Seite unter "Tierschutz/Zuhause gesucht". Tierheime in Deutschland können Sie direkt aufsuchen und dort Ihre Futter- oder Sachspende abgeben.
Folgende Dinge werden in der Regel gern angenommen: Futter, Halsbänder, Leinen, Transportboxen, Näpfe, Körbchen, Spielzeug, Medikamente, Mittel gegen Zecken und Flöhe, ...
Aber auch Geldspenden sind unglaublich hilfreich. Dadurch können die Tierhilfen die Hunde kastrieren lassen, Hundeausläufe bauen, Medikamente kaufen etc.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Denise Fritsch
Doch was passiert mit den "alten Sachen" vom letzten Jahr? Werfen Sie sie weg? Verschwinden sie in einer Schublade? - Dafür sind sie zu schade! Verschenken Sie sie stattdessen weiter: und zwar an mittellose Hunde! Sie glauben gar nicht, wie sich die Hunde freuen werden, die kein Weihnachtsfest in einer gut gewärmten Stube kennen! Denn vor allem in den ausländischen Tierheimen bzw- -auffangstationen fehlt es an allem: an Decken, Transportboxen, Kuschelhöhlen, Hundekissen, Spielzeug. Die Böden sind oft kalt - eine Qual, besonders für ältere und kranke Hunde. Viele Hunde langweilen sich, weil sie kein Spielzeug, keinen Kauknochen haben, durch den sie von ihrem tristen Alltag abgelenkt werden.
Aber auch viele deutsche Tierheime benötigen Unterstützung. Viele sind auf Futterspenden angewiesen, um den Tierheimalltag bewältigen zu können.
Deshalb meine Bitte: Helfen Sie den Hunden und machen Sie ihnen eine kleine Freude!
In Deutschland gibt es zahlreiche Sammelstellen, die Pakete für Hunde im Ausland annehmen und weiterleiten. Eine kleine Auswahl an Organisationen, die Hilfe benötigen und sich über Sachspenden (und natürlich auch Geldspenden) freuen, finden Sie auf der linken Seite unter "Tierschutz/Zuhause gesucht". Tierheime in Deutschland können Sie direkt aufsuchen und dort Ihre Futter- oder Sachspende abgeben.
Folgende Dinge werden in der Regel gern angenommen: Futter, Halsbänder, Leinen, Transportboxen, Näpfe, Körbchen, Spielzeug, Medikamente, Mittel gegen Zecken und Flöhe, ...
Aber auch Geldspenden sind unglaublich hilfreich. Dadurch können die Tierhilfen die Hunde kastrieren lassen, Hundeausläufe bauen, Medikamente kaufen etc.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Denise Fritsch
Juckreizlindernde Shampoos für empfindliche Hunde
Empfindliche Hunde oder Hunde mit trockener, schuppiger Problemhaut oder mit einer Allergie neigen häufig zu quälendem Juckreiz. Um den Juckreiz zu kompensieren, kratzen sie sich wund oder nagen und lecken an ihren Pfoten - in beiden Fällen kann es zu Entzündungen kommen.
Speziell für Hunde mit starkem Juckreiz gibt es beruhigende Spezialshampoos, die die Haut sanft reinigen und der Haut Feuchtigkeit spenden. Bei der Herstellung der Shampoos wurde darauf geachtet, dass keine allergieauslösenden Stoffe darin enthalten sind.
Folgende Shampoos werden von Tierärzten häufig therapiebegleitend empfohlen: Allercalm, Sebocalm, Allermyl, Sebomild, DermAlley und DermaSeb. Klären Sie mit Ihrem Tierarzt ab, welches Shampoo für Ihren Hund geeignet ist. Wie häufig das Shampoo angewendet werden sollte, richtet sich danach, wie stark der Juckreiz ist. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt darüber.
Speziell für Hunde mit starkem Juckreiz gibt es beruhigende Spezialshampoos, die die Haut sanft reinigen und der Haut Feuchtigkeit spenden. Bei der Herstellung der Shampoos wurde darauf geachtet, dass keine allergieauslösenden Stoffe darin enthalten sind.
Folgende Shampoos werden von Tierärzten häufig therapiebegleitend empfohlen: Allercalm, Sebocalm, Allermyl, Sebomild, DermAlley und DermaSeb. Klären Sie mit Ihrem Tierarzt ab, welches Shampoo für Ihren Hund geeignet ist. Wie häufig das Shampoo angewendet werden sollte, richtet sich danach, wie stark der Juckreiz ist. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt darüber.
Ausflug mit dem Fahrrad
Um die letzten Sonnentage noch genießen zu können, haben wir vergangenes Wochenende eine Fahrradtour gemacht. Mittlerweile haben wir neben dem Fahrradkorb, der ja auch auf der letzten Seite des Havaneserbuches zu sehen ist, für längere Strecken ein weitaus gemütlicheres Transportmittel für unsere Lotti gekauft. Hier kann sich Lotti zurücklehnen oder einfach die Aussicht genießen.




Der Anhänger ist sehr praktisch für Strecken auf Asphalt. Im Wald empfiehlt
sich dagegen ein Fahrradkorb, da der Anhänger bzw. der Hund doch ein wenig zu sehr durchgeschüttelt wird. ;-)
Sehr nützlich ist dieser Anhänger aber auch in einer belebten Stadt: Oft ist es nämlich gerade für kleine Hunde sehr beängstigend und anstrengend, durch enge Gassen zu laufen und darauf achten zu müssen, nicht getreten zu werden. Wenn Sie Ihren Hund nicht zu Hause lassen möchten oder Sie sich im Urlaub auch einmal eine neue Stadt anschauen möchten, können Sie sich und Ihrem Hund mit dem Wagen einen echten Gefallen tun: Ihr Hund kann im Schutz des Wagens den Stadtbummel durch die belebte Fußgängerzone stressfrei erleben. - Allerdings sollten Sie darauf gefasst sein, dass Sie von Ihren Mitmenschen ein wenig ungläubig angeschaut werden. Sie werden Situationen erleben, in denen Sie sicher einen hochroten Kopf bekommen oder sich an einen anderen Ort wünschen - aber glauben Sie mir: das geht vorbei!
Lottis Übernachtungsgast
Im August 2009 hatte Lotti ihren ersten Übernachtungsgast. Hanna durfte einige Tage bei uns bleiben.
Ein Übernachtungsgast ist eine ideale Möglichkeit, um herauszufinden, ob ein zweiter Hund/Havaneser in Frage kommt.
Ein Übernachtungsgast ist eine ideale Möglichkeit, um herauszufinden, ob ein zweiter Hund/Havaneser in Frage kommt.
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